(Glocke 24.01.2026) Verl heute in Ahlen, vorerst weiter ohne Neuzugange
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(Glocke 24.01.2026) Verl heute in Ahlen, vorerst weiter ohne Neuzugange

Verl (zog). Von einem Pflichtsieg hat Torben Gottsleben schon ein paar Mal vor einer Partie gegen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gesprochen. Geschafft hat dies der TV Verl in der Handball-Oberliga bislang erst einmal gegen den mittlerweile wieder um einen Punkt besseren TuS Brake.

Doch wenn das Schlusslicht in der Tabelle bei einer ungewissen Zahl von Absteigern nicht noch weiter zurückfallen will, dann gehört auch die heutige Partie bei der zweiten Mannschaft von Drittligist Ahlener SG zu der Kategorie von Spielen, bei denen ein Sieg eigentlich Pflicht ist.

Im Hinspiel allerdings kassierten die Verler eine am Ende verdiente 22:27-Heimniederlage, weil im Angriff zu fehlerhaft agiert wurde. Dieses Manko hat die junge, zu Saisonbeginn auf vielen Positionen neu zusammengestellte Mannschaft noch nicht abgelegt. Da der ab dem vierten Februar-Wochenende spielberechtigte ehemalige Bundesligaspieler Jens Bechtloff seit Januar mit trainiert, hat sich das auf die Qualität dort schon ausgewirkt.

Ab kommender Woche will auch Paul Freier nach seinem Muskelbündelriss ins Training einsteigen. „Wenn beide auch spielen können, werden davon auch die Bestandsspieler profitieren", sagt TVV-Trainer Torben Gottsleben.

Die Gastgeber haben sich mit 10:26-Punkten etwas von der Abstiegszone abgesetzt. „Sie haben ein gutes Entscheidungsspiel und gutes Tempo", hofft Gottsleben, dass seine Mannschaft gut startet, Sicherheit bekommt und den Vorsprung dann ohne zu verkrampfen über die Zeit bringt. Dafür gilt es im Angriff, im Zweikampf und mit den Pässen an den offensiv verteidigenden Halbspielern vorbeizukommen. Der Einsatz von Lennart Voss (Knie) ist fraglich, Thilo Vogler war krank, Johannes Dorow kommt direkt aus dem Nachtdienst, Max Wisniewski und Fynn Schröder (verletzt) sowie Moritz Altenau (Weltreise) fallen eh aus.