(NW 24.01.2026) Noch einmal ohne die Verstärkungen
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(NW 24.01.2026) Noch einmal ohne die Verstärkungen

Handball: Oberliga-Schlusslicht TV Verl beim Rangzehnten Ahlener SG II gefordert.

Verl (kra). Die jüngste 23:25-Niederlage gegen den TuS Möllbergen wurde von den in dieser Saison durchaus an Enttäuschungen gewohnten Handballern des TV Verl mit besonders großer Ernüchterung quittiert. „Denn gegen wen wollen wir noch punkten, wenn nicht gegen so einen Gegner, der sich aufgrund von Ausfällen in schwacher Tagesform präsentiert?“, fragte Torben Gottsleben, der Trainer des Tabellenletzten.

Bei Jasmin Baltic war da schon die Erkenntnis gereift, dass es ohne die von ihm bereits verpflichteten, aber noch nicht spielberechtigten Verstärkungen Sven Bechtloff (Sperre bis 22. Februar), Paul Freier (Aufbautraining nach Verletzung) und Philipp Eliasmöller schwer wird, den Abstiegskampf zu bestehen. „Das wird ein heißer März“, stellte der Teammanager fest.

„Denn dann haben wir gegen Werther, Steinhagen und Brake die Spiele, nach denen es keine Ausreden mehr gibt.“

Den nächsten Versuch, mit dem durch die Verletzung von Lennart Voss und dem Ausscheiden von Moritz Altenau dezimierten Kernkader die Ausbeute von 3:25 Punkten und damit die Ausgangsposition für den Schlussspurt zu verbessern, unternimmt der TV Verl an diesem Sonntag beim Rangzehnten Ahlener SG II (10:16). „Auch wenn der Zweitligist seine Reserve verstärken sollte: Wir haben eine Chance“, versucht Gottsleben, seine Spieler starkzureden. „Allerdings dürfen wir uns nicht wieder solche Ballverluste erlauben wie gegen Möllbergen, wo wir bis bis zum 16:16 zumindest couragiert gespielt haben.“