Verl (zog). Letztes Spiel des Jahres in eigener Halle und das zum Abschluss des Samstags, an dem bereits viele andere Verler Handballteams in den Hallen des Schulzentrums ihre Spiele ausgetragen haben. Beste Voraussetzungen also für ein glanzvoll-vorweihnachtliches Handballfest in der Oberliga, wenn der TV Verl um 19 Uhr den ASV Senden empfängt.
Allerdings sind die Gäste mit ihrer sehr offensiv agierenden Abwehr ein äußerst unangenehmer Gegner, der ja bereits den TV Isselhorst in dessen Halle bezwungen hat. „Die stellen dich im Angriff ständig vor Probleme, machen viel Stress", weiß TVV-Trainer Torben Gottsleben und verlangt viel
Laufbereitschaft ohne Ball. „Wir müssen immer in Bewegung sein, stets im Kopf anspielbereit sein, immer bereit sein, dem Nebenmann zu helfen; das gilt auch für die Außenspieler und den Kreisläufer", führt Gottsleben die Gegenmittel aus, die allerdings deutlich leichter zu benennen als umzusetzen sein dürften.
Zumal die Trainingsbeteiligung bedingt durch Arbeit, Krankheit und Verletzungen nicht optimal war. Dafür hofft der Trainer, dass die Heimspielatmosphäre mit Unterstützung von der Tribüne einige zusätzliche Prozent an Leistung und Einsatz freisetzt. Weiterhin nicht dabei sind Paul Freier, Max Wisniewski, Raphael Voßhans und Fynn Schröder. Erst gestern ist Thilo Vogler von einem zweiwöchigen USA-Urlaub zurückgekehrt, Johannes Dorow konnte wegen eines Infekts nicht trainieren.
„Senden hat eine andere Qualität als Brake. Sie haben aber im Gegensatz zu uns auch gegen Brake verloren ", , verweist Gottsleben auf
Leistungsschwankungen der von Alexander Nolte trainierten Gäste aus dem Münsterland, die vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte Punkte abgegeben haben. „Wenn sie ihr bestes Gesicht zeigen wird es ungemütlich", weiß Verls Trainer.


