Verl (zog). Mit erst zwei Minuspunkten gleichauf mit dem am vorigen Wochenende im direkten Duell bezwungenen Spitzenreiter LiT Tribe II (12:2-Punkte) sowie der HSG Petershagen/Lahde (10:2) belegt der TV Verl in der Frauenhandball-Oberliga mit allerdings weniger Spielen und 8:2-Punkten Rang drei.
Da liegt die Favoritenrolle vor dem Auswärtsspiel beim TuS SW Wehe klar bei Verl, denn die Gastgeberinnen stehen nach einem personellen Aderlass mit 4:8-Punkten auf Rang zehn. Spielerisch sieht TVV-Trainer Matthias Foede - auch nach Videostudium des Erfolgs über LiT - aber noch Luft nach oben. „Das ist nicht unser Maximum", nimmt Foede Bezug auf die „unterirdische Startphase" oder die schwache Quote von der Siebenmetermarke.
„Aber auch im zweiten Durchgang haben wir es nicht immer auf den Punkt gespielt. Daran werden wir arbeiten und uns weiter entwickeln", ist Foede trotz der zuletzt 8:0-Punkte von Selbstzufriedenheit weit entfernt.
„Dass wir trotzdem gewinnen ist natürlich schön und macht die Sache einfacher",freut sich der Trainer über gute Stimmung und wachsendes Selbstvertrauen .
Nach der langen Pause um die Herbstferien stehen nun bis Weihnachten sechs Spiele an. „Da wünsche ich mir natürlich, dass wir in einen Flow kommen. Denn wenn wir jetzt nicht gegen Wehe nachlegen, war der Sieg über Spitzenreiter LiT nicht viel wert", weiß Verls Trainer Die personellen Voraussetzungen sind gut, hinter Leni Herrmann steht noch ein Fragezeichen, ansonsten kann der Trainer aus dem inklusive Perspektivspielerinnen 20-köpfigen Kader auswahlen.
Gastgeber Wehe hat im Vorjahr positiv überrascht und die Saison auf Rang fünf beendet. Nach einigen Abgängen wurde für diese Saison mit Christina Clemens eine erfahrene Spielerin reaktiviert. „Auf die müssen wir achten", sagt Foede.


