Frauenhandball: Oberliga-Topteam TV Verl will in Wehe nächsten Schritt machen.
Verl (kra). Trotz einer aus vielen Gründen schlechten Vorbereitung und der Auftaktniederlage beim Tabellenzweiten Petershagen/Lahde: Die Handballerinnen des TV Verl sind durch das imponierende 28:24 gegen Spitzenreiter LIT II mit jetzt 8:2 Punkten als Dritte in den Kreis der Oberliga-Topteams eingerückt. Der entscheidende Unterschied zu der wegen der unglücklichen Finalniederlage in Hesselteich nur auf Platz zwei beendeten Vorsaison: Das ist keine Überraschung mehr. Die Konkurrenz hat die spielstarken Verlerinnen trotz ihrer Jugend auf dem Zettel und auch die eigenen Erwartungen sind gewachsen.
„Trotzdem erzähle ich das gleiche wie letztes Jahr“, sagt Matthias Foede. „Es bringt nichts, schon auf die Tabelle zu gucken.“ Ihm sei wichtig, dass sich das Team weiter entwickelt, denn auch beim tollen Erfolg letzten Sonntag hätte es „noch viel Luft nach oben“ gegeben. „Wir haben vier Siebenmeter verworfen und so eine Anfangsphase brauche ich auch nicht noch mal“, pickt sich Foede zwei Punkte heraus.
Andererseits würde gerade der 1:7-Katastrophenstart zeigen, was dieses Team ausmache: „Die Mädel glauben an sich, an das was sie können. Sie geben nie auf.“
Am Sonntag sind die Verlerinnen beim Rangzehnten SW Wehe zu Gast. „Es wäre blöd, wenn wir da verlieren, denn dann wäre die Leistung gegen LIT nichts mehr wert“, räumt Foede ein. Weil der Gegner mit Christina Clemens über eine auch durch ihre Statur herausragende Werferin verfügt, die gut die Hälfte der Weher Tore zu erzielen pflegt, wüssten indes alle, worauf es ankommt. Wichtig für den Coach und großer Unterschied zum letzten Seuchenjahr: „Alle Spielerinnen sind fit. 16 auf dem Spielbericht und fünf in der Hinterhand, das hatte ich noch nie“, freut sich Foede und klopft auf alles, was nach Holz aussieht.


